Spaziergang an der Siemensbahn
Am 18.12.1929 wurde in Berlin eine größtenteils von der Firma Siemens finanzierte, 4,46 km lange S-Bahnstrecke vom S-Bahnhof Jungfernheide über die Zwischenstationen Wernerwerk und Siemensstadt zum S-Bahnhof Gartenfeld eröffnet, um die Mitarbeiter der Firma Siemens schnell und komfortabel zu den Werken bringen zu können. Knapp 51 Jahre später, am 18.9.1980, wurde die (auch) so genannte Siemensbahn in Folge eines Eisenbahnerstreiks, und weil die politischen Umstände keinen wirtschaftlichen Betrieb erlaubten, stillgelegt. Somit können wir in diesem Jahr das 75jährige Jubiläum der Siemensbahn feiern, aber auch einen 24jährigen Dornröschenschlaf und den fortschreitenden Verfall der Strecke bedauern.

Angesichts dieser Historie bin ich an sechs Tagen im Juli 2004 an und auf dem Viadukt entlang gegangen, um einige Aufnahmen zu machen, die ich auf diesen Seiten präsentieren möchte. Ich habe die Aufnahmen in neun Kategorien unterteilt, um die Übersichten nicht zu groß werden zu lassen. Auf den einzelnen Seiten kann einfach auf die Miniaturansichten geklickt werden, um die Bilder zu vergrößern und um zum vorherigen oder nächsten Bild zu wechseln. Ein Klick auf die Überschrift jeder Seite führt eine Ebene zurück.


Vom S-Bahnhof Jungfernheide bis zur Spree
Von der Spree bis zum S-Bahnhof Wernerwerk
Rund um den S-Bahnhof Wernerwerk
Vom S-Bahnhof Wernerwerk bis zum Popitzweg
Vom Popitzweg bis zum S-Bahnhof Siemensstadt
Rund um den S-Bahnhof Siemensstadt
Zwischen den S-Bahnhöfen Siemensstadt und Gartenfeld
Rund um den S-Bahnhof Gartenfeld
Die Kilometersteine der Siemensbahn

Alle Bilder © 2004 by Thomas Krickstadt

Weitere Seiten
Weitere Hinweise zur Siemensbahn findet man auf den Seiten von Karl H. P. Bienek, Florian Müller, Martin Schmidt und „www.stadtschnellbahn-berlin.de“, in einigen Beiträgen im weltweiten UseNet, beispielhaft von Jan Borchers und Dieter Brügmann und in den Artikeln über die Siemensbahn in den Heften der Berliner Verkehrsblätter, Ausgaben November 1979 (Seiten 244 bis 258) von Peter Bley und Juli 2004 (Seite 144) von Heinrich G. Behrend.